Tischtennis-Bezirksmeisterschaften 2015

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Alina KM 15Alina KM 15

17./18. Oktober – in ganz NRW werden in den 5 Bezirken die Bezirksmeisterschaften ausgerichtet – die für den Bezirk Arnsberg findet in Hamm statt – Gott sei Dank, mal keine Weltreise! 450 Teilnehmer, die sich vorher in den Kreisentscheiden durchgesetzt hatten – wir dabei mit 8 Startern – mehr als jeder andere Verein in Hamm und Dortmund – schon mal gut -  Optimismus, gerade fünftägiges Trainingslager in der Lohschule hinter uns gebracht.

Samstag, 9.00h, Eschenbusch: Abfahrt mit Vieren zur neuen Halle hinter dem Oberlandesgericht – Schmuckkästchen – Halle voll – 32 Tische – Geräuschkulisse wie in der Bahnhofsvorhalle – aufgeregte Kinder, skeptische Trainer,  angespannte Eltern, genervte Funktionäre – einer von unseren Jüngsten fehlt, Termin verwechselt – kann nicht anrufen, kein Netz, Mist! – Warmspielen – Anmeldug bei der Turnierleitung – der „Vermisste“ kommt genau eine Minute, bevor er gestrichen worden wäre – Quatschen mit alten Kumpels aus  der TT-Gemeinde – die Turnierklasse der bis 10Jährigen beginnt – Gruppenphase – überstehen beide Jungs (Andre Bertelsmeier und Luca Schauerte)  souverän – Kreisjugendwart lädt beide zur einem Sichtungskader  ein – aha! Aufmerksam geworden auf unsere Jugendarbeit? – Achtelfinale: Andre dominiert – Luca scheidet aus , wird ein bisschen bockig –Gegner hat ihn betrogen und falsch gezählt – anschließend klarer Sieg im Doppel – fünfter Platz sicher – jetzt geht´s das erste Mal um Medaillen : ausgeschieden gegen Turnierfavoriten – gleiches widerfährt Andre im Einzel-Viertelfinale – noch ´n  fünfter Platz – Mischung aus Zufriedenheit und Enttäuschung – zwischenzeitlich ist die A-Schüler-Klasse der bis 14Jährigen gestartet – Kilian Keilinghaus vertritt Westfalia Rhynern – breite Brust, schließlich letzte Woche Turniersieger in Lippstadt – Vierergruppe, zwei „Opfer, ein Gegner“ – Kili schlägt auch den „Gegner“ – Gruppensieger! – mächtig stark besetzte K.O.-Runde – keine „Opfer“ mehr zu sehen – trotzdem schwer erkämpfter Sieg im Achtelfinale – Kampfschweinmodus - Gegner heult – Kili äußerlich cool, innerlich feiert er – dann das Aus im Viertelfinale, nicht schlimm – nächster fünfter Platz … das Turnier ist für Kili gegen 15.00h beendet, in der Halle bleibt er aber noch bis 22.00h – Joel Safar anfeuern, unser Starter in der offenen Herren-Klasse, der Königsdisziplin. Joel verliert 3:1 gegen Wilfried Lieck (ja, genau der Wilfried Lieck, den gibt´s immer noch!) – anschließend:  Packung gegen verrückten Dortmunder – Sieg gegen normalen Hagener – „… wenigstens einen rasiert.“ – Eltern regen sich auf: „was spielt der heute für eine Sch … „ – J. ist´s egal. Feierabend für heute – hatte ich gedacht – abends treffen Kili,  der Trainer und der Edelfan am Eschenbusch ein – natürlich nicht ohne vorher ausgiebig bei Mekkes eingekehrt zu sein.  Morgen geht´s weiter – dann vielleicht mit Edelmetall?

Sonntag, 8.00h, Eschenbusch: kurze Nacht – Trainer und Edelfan bis vier Uhr am Quatschen gewesen, dann auf dem Sofa eingenickt – Frühstück – um 9.00h nächster Trip zur Halle, diesmal mit Alina Isenbeck, Alina Bertelsmeier und Theo Velmerig.  Ab 10.00h sind die Alinas bei den B-Schülerinnen (Jahrgänge 2003 und jünger) am Start  - Mütter deutlich nervöser als die Spielerinnen -  Alina I. spielt sich locker durch die Gruppe und steigert sich von Spiel zu Spiel, Alina B. schafft mit toller taktischer Leistung ebenfalls die Quali für die K.O.-Runde – Respekt! Erwartungen übertroffen – wieder Quatschen mit alten Weggefährten, Wurst essen, Kaffee trinken – von hinten: „Alina spielt gleich.“ Klingt wie ´ne Drohung, erschrecke mich kurz, kapiere aber dann die dezente Aufforderung zu coachen, stimmt ja, bin nicht nur zum Quatschen hier – Alina I. spielt sich bis ins Halbfinale, führt 2:1, dann geht’s in den Fünften –kaue Fingernägel – plötzlich: Angst essen Seele auf – Finale verpasst, aber erste Bronzene für Rhynern. Alina B. verliert ihr Achtelfinale knapp, macht aber nichts. Weiter geht´s mit dem Doppel: lockerer Sieg im Achtelfinale, 0:2 Rückstand im Viertelfinale – die Alinas glänzen mit taktischem Geschick und Nervenstärke  und drehen das Match – völlig überraschend die zweite Bronzemedaille – Mädchen glücklich,  besonders Alina B. schwebt auf Wolke sieben – denke: für solche Momente lohnt sich der ganze Aufwand.

Theo Velmerig greift ins Geschehen ein – eigentlich Mitfavorit, aber mit 15 einer der jüngeren im Feld der bis 17Jährigen -  „heute hab ich richtig Bock!“ – ich wundere mich, ungewöhnliche Ansage – das kann ja was werden – Fans Nr. 1 bis 15 inzwischen in der Halle – sehen souveränen Theo in der Gruppenphase – dann Doppel: zusammen mit Partner Timo Engemann von Grün-Weiß Bad Hamm relativ geschmeidig bis ins Finale -  wieder Einzel: locker im Achtelfinale, schwieriger im Viertelfinale - erstmals glüht der „Eliteticker“ (Whats-app-Gruppe der TT-Abteilung) – nicht nur wegen Theo, sondern besonders wegen Finja Kaubisch aus der Rhyneraner Trainingsgruppe – die 13Jährige gewinnt gerade bei den Bezirksmeisterschaften Münster drei Titel, sogar den in der offenen Damenklasse – sensationell!! -  Eklat in Theos Viertelfinale: Schiri macht Probleme und zieht Theo einen Punkt ab wegen eines falschen Aufschlags – Fans 1 bis 15 kommentieren nordkurvenmäßig, Trainer flippt aus – Theo behält die Nerven und schlägt den Sunderner Rookie 3:1 – Halbfinale – Theo startet jetzt richtig durch und paniert den Gegner nach allen Regeln der Kunst – Finale! – Eliteticker: Videos, Daumen hoch, klatschende Hände, Smileys – aber vorher das Finale im Doppel: eher Außenseiter, gegenüber steht ein eingespieltes Verbandliga-Doppel aus Lippstadt, Objektive gehen von ausgeglichenem Speil aus – Fans 1 bis 15: „Achtung Schlachtung!“ – Theo konstant, Timo schwächelt (Hand-OP?) – Fans 1 bis 15 gucken sich pikiert an – es geht in den Entscheidungssatz – als es drauf ankommt zeigt Timo, was er kann, macht in der Anfangsphase entscheidende Punkte – Lippstädter kassieren Niederlage, wir Gold! - direkt im Anschluss das Einzelfinale – unser Mann startet wie ein Diesel im Winter, schnell steht´s 0:7 – erstmals quengeliges Lamentieren – hohes Niveau - Theo fängt sich wieder, dreht den Satz –- Widerstand des Gegners gebrochen, Satz 2 und 3 deutlich für uns – Titel Nr. 2! Gratulationen, Drücken, Abklatschen, Rhyneraner Selbstbewusstsein – Trainer stolz wie Oskar.

Stark … aber müde.

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SV Westfalia Rhynern e.V

 

Am Sportplatz 20
59069 Hamm

 

t  : 02385 1464
f  : 02385 1462
m: info@westfalia-rhynern.de

 

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18:00 - 19:30 Uhr

 

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